Zur Hauptnavigation / To main navigation

Zur Sekundärnavigation / To secondary navigation

Zum Inhalt dieser Seite / To the content of this page

Sekundärnavigation / Secondary navigation

Inhaltsbereich / Content

Organisationssatzung

Errichtung und Betrieb des Regionalen Hochschulrechenzentrums Kaiserslautern gemäß § 86 Abs. 1 Landesgesetz über die wissenschaftlichen Hochschulen in Rheinland-Pfalz

1.1 Für die Universität Kaiserslautern, die Universität Trier, die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, die Erziehungswissenschaftliche Hochschule Rheinland-Pfalz, die Fachhochschule des Landes Rheinland-Pfalz und die Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer wird auf Antrag der beteiligten Hochschulen bei der Universität Kaiserslautern gem. § 86 Abs. 1 Landesgesetz über die wissenschaftlichen Hochschulen in Rheinland-Pfalz das Regionale Hochschulrechenzentrum Kaiserslautern (RHRK) als wissenschaftliche Einrichtung für mehrere Hochschulen errichtet.

1.2 Das RHRK wird von der Universität Kaiserslautern in Kaiserslautern betrieben.

2. Leitung

2.1 Das RHRK hat einen Leiter. Der Leiter wird von den Präsidenten der beteiligten Hochschulen nach Anhörung des Ausschusses (Abschnitt 3) vorgeschlagen und vom Kultusminister bestellt.

Erster Leiter des RHRK ist der derzeitige Leiter des Rechenzentrums.

2.2 Der Leiter des RHRK führt die laufenden Geschäfte.

3. Ausschuss

3.1 Die Hochschulen nach 1.1 bilden einen Ausschuss. Dieser führt die Bezeichnung "Ausschuss für das Regionale Hochschulrechenzentrum Kaiserslautern". Der Ausschuss hat die Aufgabe, die für den Betrieb notwendigen Grundsatzregelungen zu treffen; insbesondere erlässt er nähere Richtlinien über eine angemessene Verteilung der Rechenzeit und über die Gestaltung der Betriebsbedingungen. Er berät über Haushaltsanträge und Erweiterungsanträge für die Geräteausstattung. Er schlichtet Unstimmigkeiten und lässt sich in regelmäßigen Abständen vom Leiter des RHRK berichten. Der Ausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung.

3.2 Der Ausschuss besteht aus

a) vier Vertretern der Universität Kaiserslautern,

b) zwei Vertretern der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz,

c) zwei Vertretern der Universität Trier,

d) zwei Vertretern der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland- Pfalz,

e) zwei Vertretern der Fachhochschule des Landes Rheinland-Pfalz,

f) zwei Vertretern der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer,

g) einen vom Kultusministerium benannten Vertreter.

h) Sofern die unter e) aufgeführte Institution mit mehr als 2 Abteilungen an das RHRK angeschlossen ist, erhöht sich die Zahl der Vertreter um die Zahl der darüber hinaus angeschlossenen Abteilungen. Diese Vertreter gehören dem Ausschuss nur mit beratender Stimme an.

i) Der Leiter des RHRK gehört dem Ausschuss mit beratender Stimme an.

Der Ausschuss wählt einen Vorsitzenden aus seiner Mitte.

3.3 Die von den Hochschulen entsandten Ausschussmitglieder müssen für ihre Aufgabe im Ausschuss hinreichend vorgebildet und erfahren sein.

Die Ausschussmitglieder und ihre Vertreter werden von den Hochschulen in der Regel auf 2 Jahre bestellt, wobei zeitlich überlappende Mitgliedschaften anzustreben sind.

Die Amtszeit des Vorsitzenden beträgt 2 Jahre, Wiederwahl ist möglich.

3.4 Der Ausschuss tagt mindestens einmal je Semester. Auf Antrag von mindestens vier Mitgliedern ist er spätestens innerhalb von 3 Wochen einzuberufen.

4. Sonstige Vorschriften

4.1 Im übrigen gelten die "Grundsätze für die Errichtung und den Betrieb von Hochschulrechenzentren (HRZ)" vom 28.01.1975 (Amtsblatt des Kultusministeriums Nr. 7/1975, S. 167 ff.) in der jeweils gültigen Fassung. Die gebührenrechtlichen Regelungen des Landesgesetzes über die Erhebung von Verwaltungsgebühren im Lande Rheinland-Pfalz (Landesgebührengesetz) in der jeweils gültigen Fassung sowie der Landesverordnung über die Erhebung von Verwaltungs- und Benutzungsgebühren im Geschäftsbereich des Kultusministeriums (Besonderes Gebührenverzeichnis) in der jeweils gültigen Fassung bleiben unberührt. Im Rahmen dieser Bestimmungen kann eine Benutzungs- und Gebührenordnung für das Regionale Hochschulrechenzentrum Kaiserslautern mit Zustimmung des Kultusministeriums und des Ministeriums für Finanzen erlassen und im Amtsblatt des Kultusministeriums veröffentlicht werden.

4.2 Diese Organisationssatzung tritt mit der Veröffentlichung im Staatsanzeiger in Kraft. Gleichzeitig tritt der Organisationsakt über die Errichtung und den Betrieb des Regionalen Hochschulrechenzentrums Kaiserslautern gemäß § 53 Abs. 2 HochSchG (StAnz. für Rheinland-Pfalz vom 5. August 1974, S. 453) und dessen Änderung (Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz vom 13. Juni 1977, S. 411) außer Kraft.

 

Mainz, den 2. Januar 1980

- 938 - 50 454 / 20 (1) -

Kultusministerium

Im Auftrag

Schmitz